Meine persönliche Computergeschichte
Meine ersten Computererfahrungen allerdings machte ich 1985 mit einem ZX Spextrum der englischen Firma Sinclair.
Die Daten erschienen hier noch nicht auf einem Monitor, sondern auf einem ganz normalen TV-Gerät. Das Speichermedium war auch noch kein kein Diskettenlaufwerk, sondern ein ganz normaler Kassettenrekorder.
Auch bei meinem nächsten Computer, dem Commodore VC20, benötigte ich noch keinen speziellen Computermonitor, sondern nur ein TV-Gerät. Allerdings ließ sich hier schon nicht mehr mit einem handelsüblichen Kassettenrekorder arbeiten. Obwohl ganz normale Audio-Kassetten verwendet wurden, benötigte ich zur Datenspeicherung einen speziellen Rekorder, der sich "Datasette" nannte.
Danach stand der Erfolgs-Homecomputer, der Commodore C64, endlich auch bei mir zu Hause.
Dieser Computer hatte endlich auch ein externes Diskettenlaufwerk mit der stolzen Speicherkapazität von 160 KByte pro Diskette und einem Arbeitsspeicher von 64 KByte. Die Taktfrequenz des Hauptprozessors war 1 (ein!) Megahertz. Verglichen mit den aktuellen Dimensionen moderner Heim-PCs von bis zu 3 GHz Taktfrequenz des Hauptprozessors (= 3000 mal schneller als der C64) und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher (= 64000 mal mehr als der C64 hatte) scheint es aus heutiger Sicht unmöglich, ein solches "Spielzeug" Computer zu nennen. Aber das war durchaus nicht so. Ich habe hier meine ersten Programmierkenntnisse in der Hochsprache "Basic" und danach in der Assembler-Maschinensprache erlernt. Mit diesem Computer gab es außer schönen Spielen auch ernsthafte Datenbank- und Steuerungsanwendungen.
Dies war das Bild auf dem Monitor, nach dem Start des C64.
Man musste also auch hier noch viele kryptische Befehle kennen, um mit diesem Computer zu arbeiten.
Allerdings gab es für den C64 schon eine grafische Oberfläche, die sich GEOS nannte.
Bei jedem Mausklick erfolgte allerdings ein Nachladen von Diskette und die Ladezeiten waren oft so lang, dass die Arbeit mit GEOS keine reine Freude war.
Bis dann ein PC und "Windows" endgültig meinen Computeralltag bestimmten, sammelte ich Erfahrungen auf:
Atari ST, welcher lange Zeit DER Computer für Musiker war, da er standartmäßig eine MIDI-Schnittstelle besaß und es ausgereifte Software für Musiker gab. Auch war der Atari ST mein erster Computer, der von Haus aus eine grafische Benutzeroberfläche hatte, die sich GEM nannte, und mit der auch ein flottes und angenehmes Arbeiten möglich war. Der Mausklick hielt also Einzug.
Robotron PC 1715 (DDR-Computer mit Betriebssystem SCP=geklaute Variante des westdeutschen C/PM))
Commodore C128D mit Betriebssytem C/PM, dem direkten Vorgänger des nachfolgenden PC-Betriebssystems MS-DOS von Microsoft
Commodore Amiga 1200, dem absoluten Grafikwunder seiner Zeit und der erste Heimcomputer, der sich nicht mehr mit einem TV-Gerät begnügte, sondern nach einem echten Computermonitor verlangte. Keine Frage, dass es hier auch eine grafische Benutzeroberfläche gab, die sich "Workbench" nannte, und die Bedienung mit der Mauserfolgte.
Mein aktueller PC:
- 3 GHz Dual Core AMD-Athlon X2 64
- 4096 MB RAM
- 1,5 Terrabyte Festplattenkapazität
- Windows 7 (mit Windows98 + MS-DOS in Oracle VM VirtualBox), WindowsXP, openSUSE 12.1